Die Aktion Biotonne Deutschland hat sich seit 2016 zum größten bundesweiten Netzwerk zur Bewerbung der Biotonne entwickelt und verfolgt die beiden Hauptziele: Mehr verwertbare Bioabfälle und gleichzeitig weniger Plastik aus unseren Küchen in die Biotonne. Einmal im Jahr führt das Netzwerk eine deutschlandweite Aktion rund um die Biotonne durch. Dieses Jahr ist es die "28-Tage-Biotonnen-Challenge" ab dem 7. November.
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Du möchtest im Alltag nachhaltiger leben? Dann starte mit der Biotonne, denn kompostierbare Küchenabfälle haben den größten Anteil an Abfällen in privaten Haushalten. Leider landen davon rund 40 Prozent der Bioabfälle im Restmüll.
Mach' deshalb bei Deutschlands größtem Recyclingprojekt mit und verfolge Deine persönliche Biotonnen-Challenge:
* Lerne in 28 Tagen alle kompostierbaren Abfälle aus deiner Küche in die Biotonne zu werfen.
* Gehe auf Instagram oder Facebook und du bekommst ab 7. November täglich motivierende und informative Posts von der Aktion Biotonne Deutschland.
* Vielleicht beteiligt sich auch deine Stadt oder dein Landkreis
an der 28-Tage-Biotonnen-Challenge mit einem lokalen Instagram- oder Facebook-Kanal - dann bekommst du zusätzlich Infos über die Biotonnen in deiner Region. Einfach beim Abfallwirtschaftsamt im Rathaus oder Landratsamt oder bei deinem Abfallentsorger nachfragen.
Hier kannst Du nachschauen, ob sich deine Stadt, dein Kreis oder Entsorger an der Biotonnen-Challenge beteiligt.
Noch keine Biotonne?
Hier können Sie sich als Mieter:in einer Wohnung ein Musterschreiben für Ihre Hausverwaltung oder Eigentümer:in herunterladen, falls es bei Ihnen im Haus noch keine Biotonne gibt.
Warum Küchenabfälle getrennt sammeln?
Strom & Kompost
In Kompostanlagen entsteht aus Bioabfällen Kompost, ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer in Gartenbau und Landwirtschaft. Kompost ersetzt Kunstdünger, der bei der Herstellung viel fossile Energie benötigt, und Torf, dessen Abbau klimaschädlich ist.
In manchen Regionen wird der Inhalt der Biotonne in Biogasanlagen verwertet. Dort können aus Obstschalen, Spaghetti-Resten oder abgelaufenem Quark erneuerbarer Strom und Wärme erzeugt werden. Biotonnen-Nutzer werden so zu aktiven Unterstützern der Energiewende: Weg von Öl, Kohle, Atom und anderen fossilen Rohstoffen, hin zur Biomasse!
Das Gesetz und die Sortierpflicht
Bioabfall getrennt zu sammeln, ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt: Seit dem 1. Januar 2015
müssen Bioabfälle flächendeckend getrennt gesammelt
werden.

Wie sammle ich Bioabfälle?
Von Lifestyle-BiOTONis und
coolen Sammler-Typen
Das Dilemma der Bioabfallsammlung
Der schmutzigste Abfall in der Küche darf nicht in das liebste Abfall-Entsorgungs-Instrument der Menschen: die Plastikabfalltüte, die alle für den Restmüll nutzen, ist für die Biotonne tabu. Diese darf nicht in die Biotonne, weil Plastikfetzen später den aus dem Bioabfall gewonnenen Kompost ruinieren. Aber es gibt genug Alternativen zum Sammeln von kompostierbaren Küchenabfällen - von irgendwelchen alten Schüsseln als Sammelgefäße über einfach nur in Zeitungspapier einwickeln bis hin zu schicken Lifestyle-Boxen für Bioabfälle.
Lifestyle: Sammeln mit dem BiOTONi
Küchenabfälle zu sammeln kann auch Spaß machen – zumindest, wenn die Sammelbox in der Küche so hübsch wie die Espressomaschine ist. Einer der führenden Hersteller von Design-Küchenaccessoires entwickelte exklusiv für die Aktion Biotonne Deutschland einen neuartigen und einzigartigen Vorsortierbehälter für das Sammeln von organischen Abfällen, den BiOTONi. Dieser und dazu passende Papiertüten sind im SHOP HIER erhältlich.
Und alles das kann der BiOTONi:
Der kleine Psycho-Test: Welcher Sammler-Typ bist Du?
Überhaupt ist beim Bioabfall-Sammeln Individualität und Spaß angesagt: Sammle wie Du willst – Hauptsache Du sammelst. Bevor Du den richtigen Sammelstil findest, solltest Du Dir zunächst darüber klar werden, was für ein Sammler-Typ Du bist:

Infos zur Biotonne
Was gehört in die Biotonne?
Welche Abfälle in die Biotonne sollen, hängt davon ab, ob der Inhalt der Biotonne in einer Kompostanlage oder in einer Biogasanlage verwertet wird. Was in die Biotonne darf und was nicht, siehst Du in der folgende Tabelle. Ansonsten kannst du einfach beim Abfallwirtschaftsamt im Rathaus oder im Landratsamt nachfrage.

Kein Zutritt zur Biotonne
Bioabfälle sind der Natur so nahe wie sonst keine Abfälle im Haushalt. Der größte Feind der Biotonne sind deshalb Abfälle aus Plastik, Glas und Metallen. Manche denken, eine Plastiktüte, ein Marmeladenglas oder ein Quarkbecher holen die bei der Müllabfuhr einfach wieder raus. Völlig falsch gedacht: der technische Aufwand und die Kosten hierfür sind enorm. Noch schlimmer: Keiner möchte Plastikfetzen oder Glasscherben in seinem Kompost oder in der Gartenerde haben.
Warum Küchenabfälle getrennt sammeln?
Strom & Kompost
In Kompostanlagen entsteht aus Bioabfällen Kompost, ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer in Gartenbau und Landwirtschaft; Kompost ersetzt herkömmlichen Kunstdünger und Torf.
In manchen Regionen wird der Inhalt der Biotonne in Biogasanlagen verwertet. Dort können aus Obstschalen, Spaghetti-Resten oder abgelaufenem Quark Strom und Wärme erzeugt werden. Biotonnen-Nutzer werden so zu aktiven Unterstützern der Energiewende: Weg von Öl, Kohle, Atom und anderen fossilen Rohstoffen, hin zur Biomasse!
Das Gesetz und die Sortierpflicht
Bioabfall getrennt zu sammeln, ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt: Seit dem 1. Januar 2015 müssen Bioabfälle flächendeckend getrennt gesammelt werden. Das
verlangt das Kreislaufwirtschaftsgesetz der Bundesregierung von den öffentlich rechtlichen Entsorgungsträgern.
Gar nicht gut, aber es passiert: Vergessene Lebensmittel
Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem. Viele Lebensmittel sind weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar. Falls trotzdem der Käse oder die Himbeeren im Kühlschrank verschimmeln, sollten diese dringend über die Biotonne entsorgt werden. Ganz wichtig: Die Verpackung muss draußen bleiben und wird über den Gelben Sack getrennt entsorgt. Kein angenehmer Handgriff, aber eben auch kein Hexenwerk.
Betrachte es als Erinnerung, beim nächsten Einkauf genauer zu planen, was rechtzeitig verzehrt werden kann.
Über uns: die Aktion Biotonne Deutschland
Die Aktion Biotonne Deutschland hat sich seit 2016 zum größten bundesweiten Netzwerk zur Biotonnen-Kommunikation entwickelt und verfolgt die beiden Hauptziele: Mehr verwertbare Bioabfälle und gleichzeitig weniger Fremdstoffe aus den privaten Haushalten in die Biotonne. Einmal im Jahr führt das Netzwerk eine deutschlandweite Aktion rund um die Biotonne durch. Dieses Jahr ist es die "28-Tage-Biotonnen-Challenge". Unterstützt wird das Netzwerk vom Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, dem Naturschutzbund Deutschland NABU, Verband Kommunaler Unternehmen VKU, Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft BDE, Verband Humus und Erden VHE, Handelsverband Deutschland HDE, Fachverband Biogas, VHE Nord und von der Bundesgütegemeinschaft Kompost. Koordination und Sitz des Projektbüros Aktion Biotonne Deutschland befindet sich bei der Nachhaltigkeits- Agentur .lichtl Ethics & Brands.

Kontakt
Projektbüro Aktion Biotonne Deutschland
E-Mail: info@aktion-biotonne-deutschland.de
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